Nashörner-Steckbriefe

Welche Nashörner gibt es?

Das Breitmaulnashorn

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Das Breitmaulnashorn ist nach dem Afrikanischen und dem Asiatischen Elefanten das drittgrößte Landsäugetier. Männchen sind mit bis zu 1,80 Meter Schulterhöhe etwas größer als die Weibchen. Das Breitmaulnashorn hat wirklich ein breites Maul und frisst Gras: Zum Rupfen sind seine breiten Lippen sehr praktisch.

Das Südliche Breitmaulnashorn, eine Unterart, kommt in vielen Ländern des südlichen Afrikas vor und lebt gern in warmen Gras- und Buschsavannen. Es ist heute das häufigste Nashorn. Insgesamt gibt es von ihm noch rund 18.000 Tiere. Ende des 19. Jahrhunderts waren die Breitmaulnashörner schon einmal fast ausgestorben. Damals gab es nur noch weniger als 100 Tiere in Südafrika.

Vom Nördlichen Breitmaulnashorn, der zweiten Unterart, leben heute nur noch zwei Weibchen streng bewacht in einem Schutzgebiet in Kenia.

  • Vorkommen: Südliches und östliches Afrika
  • Lebensraum: Savanne
  • Schulterhöhe: bis 1,80 Meter
  • Gewicht: bis 3.500 Kilogramm
  • 2 Hörner

Das Spitzmaulnashorn

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Das Spitzmaulnashorn erreicht bis zu 1,70 Meter Schulterhöhe, wird 800 bis 1.300 Kilogramm schwer und kann fast 50 Jahre alt werden. Es lebt ebenfalls in Gras- und Buschsavannen sowie Trockenwäldern im östlichen und südlichen Afrika. Im Unterschied zum Breitmaulnashorn bevorzugt es allerdings Blätter und Zweige. Die kann es mit seinem spitzen Maul gut abreißen.

Ihm wird oft nachgesagt, es sei aggressiv: Doch es greift selten andere Tiere oder auch Menschen an. Da es aber eher schlecht sieht, läuft sie manchmal auf Eindringlinge zu, um nach dem Rechten zu sehen und sie zu verschrecken.

Beim Spitzmaulnashorn gibt es drei Unterarten mit insgesamt rund 5.500 Tieren. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts waren Spitzmaulnashörner die häufigste Nashornart mit bis zu 850.000 Tieren. 1960 waren es dann nur noch rund 100.000  Spitzmaulnashörner und die Jagd ging immer weiter. Eine vierte Unterart des Spitzmaulnashorns ist mittlerweile ausgestorben.

•    Vorkommen: Südliches und östliches Afrika
•    Lebensraum: Savanne, Halbwüsten, feuchte Wälder
•    Schulterhöhe: bis 1,70 Meter hoch
•    Gewicht: bis 1.300 kg schwer
•    2 Hörner

 

Das Panzernashorn

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Das Panzernashorn erkennst du an einer dicken Nackenfalte und zwei Hautfalten, die bei Vorder- und Hinterbeinen über den ganzen Körper laufen. Es wird bis zu 2 Meter hoch, etwa zwei Tonnen schwer und rund 40 Jahre alt. Es trägt nur ein Horn auf der Nase.

Noch etwa 3.750 Tiere leben im südlichen Nepal und nördlichen Indien. Dort, wo es sumpfige Überflutungsgebiete mit hohem Gras sowie Trocken- und Savannenwälder gibt. Das Panzernashorn schwimmt sehr gerne!

•    Vorkommen: Nepal und Indien
•    Lebensraum: Graslandschaften
•    Schulterhöhe: bis 2 Meter hoch
•    Gewicht: bis 2.000 kg schwer
•    1 Horn

Das Sumatra-Nashorn

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Das Sumatra-Nashorn ist das kleinste Nashorn. Es erreicht eine Schulterhöhe von 1 bis 1,5 Metern, ist 600 bis 950 Kilogramm „leicht“ und wird bis zu 35 Jahre alt.

Es war früher weit verbreitet, lebt aber heute nur noch in den dichten Regenwäldern auf den Inseln Sumatra und Borneo. Es ist meist nachts unterwegs und hat als einziges Nashorn ein dünnes Fell. Außerdem hat es im Gegensatz zu seinen beiden asiatischen Verwandten zwei Hörner.

Es gibt nur noch weniger als 80 Sumatra-Nashörner in der Wildnis.

  • Vorkommen: Sumatra und Borneo
  • Lebensraum: Waldgebiete
  • Schulterhöhe: bis 1,50 Meter hoch
  • Gewicht. bis  950 kg schwer
  • 2 Hörner
  • Besonderheit: haarig

Das Java-Nashorn

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Das Java-Nashorn wird bis zu 1,70 Meter hoch, bis zu 1,5 Tonnen schwer und bis zu 40 Jahre alt. Es hat nur ein recht kleines Horn auf der Nase, die Weibchen haben häufig gar keines.

Heute leben nur noch etwa 68 Java-Nashörner in einem Schutzgebiet im Regenwald auf Westjava in Indonesien. Dort gibt es Sümpfe, um sich richtig schön zu Suhlen.

  • Vorkommen: Westjava (Indonesien)
  • Lebensraum: Waldgebiete
  • Schulterhöhe: bis 1,70 Meter hoch
  • Gewicht: bis 1.500 kg schwer
  • 1 Horn