Vögel füttern? Ja klar! Wenn es im Winter kalt ist, kannst du den Vögeln draußen Futter geben und sie dabei beobachten. Das funktioniert auf dem Balkon oder vor dem Fenster genauso wie im Garten.

So machst du es richtig

Am besten sind Futterspender zum Aufhängen, denn in Vogelhäuschen sammelt sich oft Schmutz an. Dadurch können Krankheiten übertragen werden.

© Ola Jennersten / WWF Schweden
© Ola Jennersten / WWF Schweden

Die Futterspender im Garten hängst du am besten so auf, dass die Vögel von dort anschleichende Katzen gut sehen können.

Wenn du ein Vogelhäuschen aufhängst oder aufstellst, dann mache es regelmäßig sauber (abbürsten und dann mit heißem Wasser ausspülen - keine Chemikalien benutzen!).

Wichtig ist, dass das Futter nicht nass wird.

Wenn du einen Garten hast: Mehrere kleine Futterstellen sind besser als eine große.

Das fütterst du am besten

Körnerfresser wie Meisen (rechts) Spatzen (ganz oben) oder Finken mögen Sonnenblumenkerne, Weichfresser wie Amseln (im Bild oben) und Rotkehlchen Rosinen, Obst oder Haferflocken. Obststückchen kannst du auch mit einer Schnur an einen Baum hängen.

© Ola Jennersten / WWF Schweden

Nicht vergessen:

Biete den Vögeln auch was zu trinken, möglichst nicht weit weg von deiner Futterstelle.

© Thinkstock

Das Allerbeste: Wenn ihr im Herbst an euren Büschen und Bäumen Beeren hängen lasst, haben Vögel wie die Amsel auch im Winter ganz natürlich etwas zu fressen.

Das heißt:

Ein naturnaher Garten mit heimischen Pflanzen hilft, dass möglichst viele Vögel satt und gesund durch den Winter kommen.

Auch gut: Vogelfutter selber machen

Weichfutterfresser fressen gerne getrocknete Beeren. Zusätzlich kannst du Samen von Gräsern, Klette und Löwenzahn sammeln. Sie enthalten viel Eiweiß, Fett und Stärke und sind echte Kraftnahrung für Vögel.
 

Körnerfresser unter den Vögeln mögen Sonnenblumenkerne, Hanfkörner Hirse, Mohn, Distel- und andere Samen, dazu Bucheckern, Getreidekörner und gerne auch Haselnüsse, wenn sie zerkleinert sind.

© Donné Beyer

Schon gewusst?

Kürbisse, die noch von Halloween übrig sind, kannst du öffnen und draußen hinlegen, damit die Vögel an die Kerne kommen - als Extra-Winterleckerei!

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