Angst vor Wespen?

Das muss nicht sein. Wespen werden nur im August aufdringlich – und dann kannst du dich vor ihnen schützen. Sonst sind Wespen für die Natur sehr nützlich.

Schon gewusst?

Die allermeisten Wespen leben nur einen Sommer lang. Nur die jungen Königinnen überwintern, um im Folgejahr einen neuen Staat aufzubauen.

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Hier siehst du ein Wespennest in einem alten Baum.

Ab Frühling bis etwa Mitte August ernähren Wespen sich hauptsächlich von Eiweiß, um den Nachwuchs zu versorgen. Zu dieser Zeit haben sie es besonders auf Insekten und andere Krabbler abgesehen. Raupen, Blattläuse, aber auch Stechmücken, Bremsen, Spinnen und viele mehr stehen auf ihrem Speiseplan.

Wespen tragen dazu bei, dass es von diesen Tieren nicht zu viele gibt. Zudem helfen Wespen den Bienen im Frühjahr bei der Bestäubung von Blüten und dienen Vögeln als Nahrung. Sie sind also sehr wichtig für unsere Natur!

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Doch ab August, wenn der Wespen-Nachwuchs versorgt ist, kümmern sich die erwachsenen Tiere um ihr eigenes Überleben. Dann brauchen sie Zucker! Deshalb zieht sie unser Eis, Kuchen, Apfelsaft oder süßes Obst so magisch an. Dabei sind es nur drei von mehreren hundert Wespenarten, die für uns so aufdringlich werden.

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So verhältst du dich zur Wespenzeit am besten:

•    Essen und Getränke abdecken und vor jeden Schluck nochmal ins Glas oder in die Flasche gucken.
•    Hektische Bewegungen vermeiden, davon fühlen sie sich bedroht.
•    Nicht wegpusten! Denn das Kohlenstoffdioxid in unserem Atem löst bei Wespen ein Alarmsignal aus und lässt sie panisch werden.
•    Halte Abstand von Mülleimern, in denen Essensreste liegen.
•    Auf bunte Kleidung verzichten.

 

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Wenn du doch gestochen wurdest: Einstichstelle am besten mit Eis oder einem feuchten Waschlappen kühlen.

Das allerbeste Mittel gegen Wespenstiche: Wespen in Ruhe lassen und ruhig bleiben, wenn sie in der Nähe sind.
Auch wenn es schwerfällt.

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Wer schleimt denn hier? Natürlich Schnecken