War das eine Katze? Geh doch mal auf Spurensuche Nicht nur im Schnee, auch im Matsch oder Sand kannst du Fußspuren von Tieren entdecken. Aber wer hat sie hinterlassen? Oft ist es eine Katze. Wir zeigen dir, woran du ihre Spur erkennen kannst.

Fußabdrücke von Katzen kannst du fast überall finden – auf dem Bauernhof, auf Feldern, Wiesen und Wald, aber auch auf Straßen, in Parks und sogar auf Autos. Also nix wie raus in den Schnee oder Matsch – vielleicht kannst du herausfinden, ob eine Katze heute Nacht umhergestreift ist.

Typisch für alle Katzenspuren: Die Pfoten der Katzen sind mit Ballen gepolstert. Diese Ballen kannst du dir wie Hornhaut-Gnubbel vorstellen. Einer dieser Ballen ist groß. Das ist der Handteller der Katze. Die anderen Ballen sind kleiner und heißen Zehenballen. Das sind die Finger der Katze.

© Iris Luckhaus und Stefanie Argow

Du hast eine Spur gefunden?

Ob sie von einer Katze stammt, findest du mit diesen Fragen heraus:
© Robert Guenther / WWF
© Iris Luckhaus und Stefanie Argow

1. Kannst du 4 Zehenballen zählen? Eigentlich haben Katzen im Vorderfuß sogar 5 Zehen. Der Daumen sitzt aber sehr weit oben am Fuß. Deshalb wird er in der Spur nicht abgedrückt.

2. Fehlen Abdrücke von Krallen? Das ist meist bei Katzenspuren so. Denn Katzen haben beim Laufen ihre Krallen meist eingezogen. Die Katze fährt sie nur aus, wenn sie klettert, kurz davor ist, ihre Beute anzugreifen, mit einer anderen Katze kämpft oder besseren Halt braucht, wenn es rutschig ist.

3. Ist der Handteller so groß, dass alle 4 Zehenballen darin Platz finden würden? Das ist auch typisch für Katzen.

4. Gibt es an der unteren Kante des Handtellers Beulen? Auch das spricht für eine Katze.

Genau so sind die Fußabdrücke aller Katzen aufgebaut – die von Hauskatzen genauso wie die von Wildkatzen (Bild rechts) und Luchsen, die in einigen unserer Wälder zu Hause sind.

© Ralph Frank / WWF
© Oliver Samson / WWF

Aber auch der Löwe in Afrika und der Schneeleopard in der Mongolei (Bild links)  hinterlassen solche Spuren. Sie sind nur ein ganzes Stück größer.

Schon gewusst?

Der Gepard ist die einzige Katze der Welt, die ihre Krallen nicht ganz einfahren kann.

© Gauthier Saillard

Viel Spaß beim Suchen wünscht dir Fährtenleserin Stefanie Argow mit Begleiterin Emma!

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